2:0-Heimsieg gegen Union Berlin
: SC Freiburg bleibt Bayern und Dortmund auf den Fersen

Eine Halbzeit lang tat sich der SC Freiburg am Sonntag mit dem Toreschießen schwer. Dann brachten ein Eigentor von Union Berlin und Yuito Suzuki die Breisgauer auf Kurs. Der 2:0-Sieg war hochverdient.
Von
Felix Paschke
Freiburg
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SC Freiburg - 1. FC Union Berlin: 08.11.2026, Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau: Fußball, Männer: Bundesliga, SC Freiburg - 1. FC Union Berlin, 9. Spieltag, Europa-Park Stadion: l-r: Derry Scherhant (SC Freiburg) gegen András Schäfer (1. FC Union Berlin) und Michel Aebischer (1. FC Union Berlin). Foto: Philipp von Ditfurth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In einem intensiven Spiel taten sich Derry Scherhant und der SC Freiburg gegen Union Berlin eine Halbzeit lang schwer.

Philipp von Ditfurth/dpa
  • Freiburg besiegt Union Berlin 2:0 und festigt den dritten Tabellenplatz.
  • Nach zäher erster Halbzeit trifft Khedira per Eigentor zur Führung.
  • Suzuki erhöht nach Zuspiel von Scherhant; zuvor vergibt er eine Chance.
  • Union bleibt offensiv harmlos – Rönnow pariert mehrfach stark, hält auch einen Elfmeter von Grifo.
  • Wechsel von Burke und Jeong bringen Union keine Wende, Freiburg kontrolliert die Partie.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Es dauerte nur gut 60 Sekunden, da waren die Beteiligten der Partie am späten Sonntagnachmittag auf Betriebstemperatur – trotz einstelliger Temperaturen im Europa-Park-Stadion. Über die linke Seite hatte der SC Freiburg Jordy Makengo freigespielt. Nach seiner Flanke in den Strafraum von Union Berlin wollte Stürmer Igor Matanović eine Art Seitfallzieher versuchen, traf dabei jedoch Gegenspieler Marvin Friedrich am Kopf und sah extrem früh die Gelbe Karte.

Der Unioner konnte weiterspielen und war zusammen mit seinen Defensivkollegen in der Folge gut beschäftigt. Denn die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gastgebern, die mehrfach – zumindest im Ansatz – gefährlich wurden. Zweimal kam Matanović zum Kopfball, zudem versuchten es Maximilian Eggestein und Derry Scherhant aus der Distanz.

Viele Zweikämpfe in der Anfangsphase

Die ganz große Torgefahr strahlten die Freiburger gegen tief und kompakt stehende Berliner allerdings nicht aus. Stattdessen wurde die Partie Mitte des ersten Durchgangs zunehmend zäher. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld und Diskussionen mit Schiedsrichter Sascha Stegemann ließen wenig Spielfluss zu.

Erst gegen Ende des ersten Durchgangs schafften es die Freiburger in einigen wenigen Situationen, den Berliner Abwehrriegel zu knacken. Zunächst Yuito Suzuki (37.) und fünf Minuten später Matanovic hatten die Führung auf dem Fuß. Doch beide Male hatte Frederik Rönnow im Union-Tor etwas dagegen.

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Großchance vor der Pause

Zunächst lenkte er Suzukis Schuss gerade so um den Pfosten, danach hielt er extrem stark gegen den SC‑Stürmer. Der machte nach Halbfeldflanke von Yannik Engelhardt eigentlich alles richtig und köpfte flach aufs lange Eck. Der Berliner Schlussmann tauchte aber schnell ab und hielt das 0:0 zur Pause fest.

SC Freiburg - 1. FC Union Berlin: 08.11.2026, Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau: Fußball, Männer: Bundesliga, SC Freiburg - 1. FC Union Berlin, 9. Spieltag, Europa-Park Stadion: Ein Kopfball von Igor Matanović (2.v.l., SC Freiburg) verpasst das knapp das Tor von Torwart Frederik Rönnow (l, 1. FC Union Berlin) während daneben Derrick Köhn (2.v.r., 1. FC Union Berlin) und Yuito Suzuki (r, SC Freiburg) zu sehen sind. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Union-Torwart Frederik Rönnow parierte vor der Pause mehrfach stark.

Philipp von Ditfurth/dpa

Für die Gäste, die zeitweise mit elf Mann in der eigenen Hälfte standen und verteidigten, war das die beste Nachricht. Denn offensiv hatten sie in den ersten 45 Minuten so gut wie nichts zustande gebracht, Rönnows Gegenüber Mio Backhaus musste nicht einmal eingreifen.

Union-Coach Mauro Lustrinelli reagierte daher zur zweiten Halbzeit gleich doppelt und brachte Oliver Burke und den Ex-Freiburger Woo-yeong Jeong ins Spiel. An der Verteilung der Spielanteile auf dem Rasen änderte das jedoch wenig – im Gegenteil. Wie schon in Durchgang eins übernahm der Gastgeber direkt das Kommando. Und dieses Mal belohnte sich der Sport-Club.

Eigentor ebnet den Weg

In einer Umschaltsituation brachte Suzuki den Ball im Strafraum rechts auf Jan-Niklas Beste. Dessen scharfe Hereingabe in Richtung des Passgebers beförderte Rani Khedira unter Bedrängnis ins eigene Tor (55.). Die Freiburger Führung war mittlerweile hochverdient, denn bereits kurz vorher hätte Suzuki nach starker Einzelaktion treffen können. In der 67. Minute machte der Japaner es dann besser: Von Nationalspieler Scherhant an der Strafraumkante bedient, ließ er Rönnow aussteigen und traf zum 2:0.

Mit der Führung im Rücken ließen es die Hausherren anschließend etwas ruhiger angehen und überließen den Köpenickern phasenweise mehr den Ball. So richtig gefährlich wurde es jedoch nur einmal, als die SC-Abwehr gleich mehrere Schüsse blockte. Auf der Gegenseite verpasste Vincenzo Grifo nach 84 Minuten die endgültige Entscheidung, als er per Elfmeter an Rönnow scheiterte.

Weil danach auch der kurz zuvor eingewechselte Lucas Höler nach einer Ecke per Kopf auf der Linie geblockt wurde, blieb zumindest so etwas wie Spannung in der Luft. Doch die Freiburger ließen nichts mehr anbrennen und verteidigten damit den dritten Tabellenplatz.